Gewinner*innen des Internationalen Zither-Wettbewerbs stehen fest

2022 02 28 Gewinner innen Zitherwettbewerb

Johanna Krimbacher, Jonathan Fiegl und Sophia Schmid (v. l.)
Foto: Vincent Eberle

Junge Musikerinnen und Musiker zeigten beim 9. Internationalen Wettbewerb für Zither, der vom 25. bis 27. Februar 2022 an der Hochschule für Musik und Theater München (HMTM) stattfand, ihr Können. Das Publikum erlebte professionelle Auftritte und kam in den Genuss eines qualitativ hochwertigen Programms, das auch in diesem Jahr wieder durch Auftragskompositionen erweitert worden war.

Beim Ernst Volkmann-Preis, dem Wettbewerb für die 19- bis 35-Jährigen, verständigte sich die Jury darauf, keinen 1. Preis zu vergeben. Stattdessen teilten sich Jonathan Fiegl und Sophia Schmid den 2. Preis. Die Österreicherin Johanna Krimbacher erhielt den 3. Preis. Jonathan Fiegl, Alumnus der HMTM, studiert u. a. an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz, während Sophia Schmid derzeit ihren Master im Fach Zither bei Prof. Georg Glasl an der HMTM absolviert. Johanna Krimbacher studiert Instrumental- und Gesangspädagogik mit Hauptfach Zither an der Universität Mozarteum am Standort Innsbruck.

Die beiden Sloweninnen Pavlina Šifrar und Maša Strmec gewannen den Nachwuchsförderpreis I in der Altersklasse 16 bis 18 Jahre, für den Konstantia Gourzi das Pflichtstück »between the lines« für Zither solo komponiert hatte.

Den Nachwuchsförderpreis in der Kategorie II (13 bis 15 Jahre) beanspruchten Eva Avberšek und Ana Jagrič (beide aus Slowenien) für sich. Das Pflichtstück für diese Altersgruppe war Arash Safaians »Minoische Variationen über den Stiersprung«.

Gleich drei Sieger gab es in der Kategorie III (10 bis 12 Jahre) des Nachwuchsförderpreises: Die Italienerin Marie Dorfmann sowie die beiden Sloweninnen Julija Koritnik und Lucija Pšeničnik interpretierten das Pflichtstück »Nordlicht« von Eva Kuhn am überzeugendsten.

Den Nachwuchsförderpreis IV für die Jüngsten bis 9 Jahre gewann der ebenfalls aus Slowenien stammende Ožbej Klemen. Hier war kein Pflichtstück vorgegeben.

Der Internationale Wettbewerb für Zither wurde von Prof. Georg Glasl, Professor für Zither an der HMTM, ins Leben gerufen und findet seit 2004 im Zweijahresrhythmus statt. Der Wettbewerb war zunächst an die Internationale Festivalreihe »Zither« angegliedert und ist seit 2017 eine Kooperation des Deutschen Zithermusik-Bundes e. V. mit der HMTM.